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ZSC Lions scheitern im Playoff-Halbfinal am HC Davos

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Spannender hätte es kaum kommen können: In einem engen Duell unterliegen die ZSC Lions im Playoff-Halbfinal gegen den HC Davos. Der trifft jetzt auf Gottéron.

ZSC Lions HC Davos
Die ZSC Lions gegen den HC Davos im Playoff-Halbfinal. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der HC Davos und Fribourg-Gottéron bestreiten den Playoff-Final!
  • Die Davoser schalten am Sonntag die ZSC Lions aus.
  • Fribourg-Gottéron schickt Servette mit einem 6:2 in die Sommerferien.

Der Playoff-Final der Saison 2025/26 steht fest: Der HC Davos trifft im Final um den Meistertitel auf Fribourg-Gottéron!

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Die Davoser eliminieren im Halbfinal am Sonntagabend die ZSC Lions. Der Titelverteidiger lag vor dem Auswärtsspiel in Davos in der Best-of-Seven-Serie mit 1:3 zurück. Am Sonntag müssen sich die Zürcher in der Overtime mit 1:2 geschlagen geben.

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Die ZSC Lions gegen den HC Davos im Playoff-Halbfinal. - keystone

Nach einem torlosen Startdrittel bringt Justin Sigrist den bis dato amtierenden Meister kurz nach Wiederbeginn im Mitteldrittel in Führung. Matej Stransky gleicht aber nur vier Minuten später für den Regular-Season-Dominator aus.

Aber die ZSC Lions sind über weite Strecken die bessere – und auch gefährlichere – Mannschaft. Selbst ein Powerplay kurz vor Schluss kann der HC Davos nicht in den Siegtreffer ummünzen.

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Der HC Davos bringt die ZSC Lions zu Fall. - keystone

Dafür knallt es im Powerplay direkt: Brendan Lemieux trifft kurz nach dem Beginn zum 2:1 und schiesst den HCD damit in den Final.

Fribourg-Gottéron steht im Playoff-Final

Auch im zweiten Halbfinal-Duell hatte Gottéron vor dem Sonntagabend einen 3:1-Vorsprung im Best-of-Seven. Und den lassen sich die Drachen zuhause gegen die Genfer nicht mehr nehmen.

Lucas Wallmark bringt die Hausherren nach sieben Minuten im Startdrittel in Führung. Aber Marc-Antoine Pouliot gelingt noch vor Drittel-Ende der Ausgleich. Maximilian Streule bringt die Drachen dann im Mitteldrittel erneut in Führung.

Friborg-Gottéron Genève-Servette
Fribourg-Gottéron schickt Genève-Servette in die Sommerferien. - keystone

Markus Granlund erzielt zwar im Powerplay das 2:2, doch Jeremi Gerber bringt Gottéron ein drittes Mal in Führung. Und Wallmark sorgt mit dem 4:2 im Schlussdrittel für die Entscheidung. Christoph Bertschy und Marcus Sörensen sorgen mit zwei Empty-Nettern dann für den 6:2-Endstand.

Kommentare

User #6113 (nicht angemeldet)

Die Frage stellt sich: Was braucht der ZSC noch alles für Spieler, um den Titel zu holen? Mit dem jetzigen Spielerstamm wäre jeder andere Klub mit einem Bein Schweizermeister geworden. Aber beim ZSC stimmt einfach die Chemie nicht, das ist schon lange so! Die ausgezeichneten Spieler müssen spielersch wie charakterlich zusammen passen. Nur so ist der durchschlagende Erfolg möglich. Das gilt nicht nur auf dem Eis, sondern auch für die Teppichetage!

User #6530 (nicht angemeldet)

Baier weg, aber sofort! Der Ausfall von Andrighetto wog zu schwer! Es soll sich gut erholen und auf die WM verzichten!

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